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Wie erhalte ich einen geeigneten Rollstuhl?

Wie erhalte ich einen geeigneten Rollstuhl?

Ein Rollstuhl ist ein Hilfsmittel und im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet. Um einen Rollstuhl zu bekommen, benötigen Sie das Rezept Ihres Haus- oder Facharztes. Die Diagnosen können hier recht vielfältig sein und häufig ist ein Rollstuhl auch nur ein Hilfsmittel, um eine vorübergehende Behinderung in der Rehabilitationsphase auszugleichen und die Mobilität zu erhöhen. So zum Beispiel nach Operationen am Rücken, am Knie oder an der Hüfte.

Rollstühle erhalten selbstverständlich auch Personen mit dauerhaften Behinderungen wie zum Beispiel Patienten mit einem Schlaganfall, einer Querschnittslähmung, Multipler Sklerose, Rheuma usw. Ein wichtiges Kriterium bei der Beantragung eines Rollstuhls ist die Erhaltung und Förderung der Selbständigkeit bzw. die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Haben Sie ein "Rollstuhlrezept" erhalten, sollten Sie sich mit der Krankenkasse in Verbindung setzen, denn die meisten Krankenkassen haben Kooperationspartner bzw. Sanitätshäuser als Partner, welche Ihnen den passenden Rollstuhl anpassen und liefern können.

Was gilt es beim Rollstuhl zu beachten?

Die Auswahl des passenden Rollstuhls hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, ganz besonders wenn es eine qualitative Maßanfertigung sein soll. So ist die Auswahl zum Beispiel abhängig vom Lebensalter, der geistigen und körperlichen Verfassung und der jeweiligen Diagnose. So benötigt ein 20-jähriger Querschnittgelähmter und ansonsten jedoch gesunder Mensch einen anderen Rollstuhl, als ein geschwächter 86-jähriger Senior nach einem Schlaganfall. Die Fachleute eines Sanitätshauses wenden bei der Auswahl des Stuhls verschiedene Kriterien an. So werden zum Beispiel die Sitzbreite und Sitzhöhe bestimmt, die Höhe der Rückenlehne, die Höhe der Armlehnen usw. Dies erhöht den Alltagskomfort enorm. Ganz besonders im Vergleich zu einem Modell "von der Stange".

Rollstuhltypen

Je nach Diagnose und persönlicher Anforderung gibt es eine Reihe unterschiedlicher Rollstuhltypen:

Pflegerollstühle

Rollstühle für körperlich schwerstbehinderte Personen, die sich nicht mehr allein bewegen können. Diese Rollstühle sind sehr kompakt und verfügen über eine Kopfstütze, verstellbare Beinstützen und meist auch über eine Liegefunktion.

Faltrollstühle

Einfache Rollstühle mit hohem Eigengewicht. Überwiegend nur als Schiebe- und Transportrollstuhl geeignet. Man findet diese Stühle in Seniorenheimen und Krankenhäusern.

Aktivrollstühle / Elektro-Rollstühle

Rollstühle für Personen, die sich im Rollstuhl noch selbständig bewegen können. Diese Stühle sind leicht, wendig und erhöhen die Mobilität und Selbständigkeit des Betreffenden.

Starr-Rahmenrollstühle

Sehr kompakte Rollstühle, die sich nicht falten lassen, jedoch können die Räder zum leichteren Transport abgenommen werden.

Wählen Sie den Rollstuhl am besten nach den obigen Kriterien aus. Je nach Anforderungen gibt es für so ziemlich jeden Rollstuhl auch noch diverse Extras, die ebenfalls von der Krankenkasse getragen bzw. bezuschusst werden. So zum Beispiel ein Entlastungskissen, um Wundstellen bei langem Sitzen zu vermeiden, Antriebshilfen, Stockhalter für Personen die noch ein paar Schritte gehen können und noch weitere Merkmale.

 

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