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Vorteile eines Pflegetagebuches

Vorteile und Nutzen eines Pflegetagebuches

In diesem Ratgeberbeitrag geht es um die Frage, welchen Nutzen die Führung eines Pflegetagebuches besitzt. Dabei wird darauf eingegangen, was ein Pflegetagebuch ist, wie aufwändig es ist, eines zu führen und welche Vorteile sich hieraus ergeben.

Wer schon einmal einen Menschen gepflegt hat, der weiß, wie teuer dies sein kann. Es ist leider nur sehr schwer möglich, von den Krankenkassen oder der Pflegeversicherung hierfür Unterstützung zu erhalten. Eine Möglichkeit stellt die Zuweisung eines Pflegegrads (ehemals Pflegestufe) dar. Diese wird von dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) vorgenommen.

Dokumentation des Pflege-Aufwandes

Um einen solchen Pflegegrad zu bekommen, ist es nötig, den Pflegeaufwand genau zu dokumentieren. Dieses erledigen Sie am besten mit der Führung eines Pflegetagebuches. Mit diesem ausgestattet gehen Sie in das Gespräch mit dem MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) und können so eindeutig nachweisen, wie viel Zeit die Pflege Ihrer Person beansprucht. Anhand dieser Zeit wird der Pflegegrad bemessen und die Grundlage zur Erstattung der Pflegekosten geschaffen.

Der Vorteil bei der Verwendung eines Pflegetagebuches ist, dass Sie erstens einen eindeutigen Beweis haben, wie zeitaufwändig die Pflege tatsächlich ist und zweitens wird so gewährleistet, dass wirklich alles mit in die Berechnungen einfließt, denn meistens sind es die Kleinigkeiten wie Aufforderung zu essen, Tee zubereiten, Spaziergänge einmal um das Haus, um frische Luft einzuatmen, die in einem solchen Gespräch oftmals vergessen werden und die eine Pflege erst so richtig zeitintensiv machen.

Nur am Anfang kostet das Pflegetagebuch Zeit

Wenn Sie jetzt denken, dass die Pflege eines Pflegetagebuches selbst viel zu aufwändig ist, und selbst mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Pflege des Pflegebedürftigen selbst, irren Sie sich. Am Anfang ist es tatsächlich so, dass die Notierung jeder Kleinigkeit wirklich Zeit in Anspruch nimmt. Doch nach dem Gespräch mit dem MDK, und der anschließenden Widerspruchsfrist, nimmt der Zeitaufwand für das Pflegetagebuch ab.

Sie müssen sich am Anfang disziplinieren, auch die Dinge zu notieren, die nur wenige Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen, damit die Pflegeversicherung möglichst eindeutig dem Pflegebedürftigen einen Pflegegrad (ehemals Pflegestufe) zuweisen kann. Da die Zuweisung dieses Pflegegrads darüber abläuft, wie viel Zeit die tägliche Pflege in Anspruch nimmt, ist jeder Eintrag in das Pflegetagebuch von Vorteil für Sie, da dies die Wahrscheinlichkeit erhöht, in einen höheren Pflegegrad eingestuft zu werden.

Diese Akribie des Pflegetagebuches hilft Ihnen auch, Routinen zu entwickeln.

So werden Sie relativ schnell merken, dass Sie, wenn Sie eine Woche lang notiert haben, dem Pflegebedürftigen um 16:00 Uhr seine Medikamente zu verabreichen, sich automatisch um 16:00 Uhr daran erinnern werden jetzt die Medikamente zu verabreichen. Auch Kleinigkeiten prägen sich so besser ein und werden seltener vergessen. Das Pflegetagebuch stellt also eine Möglichkeit dar, die Pflege zu optimieren, mit nur anfänglich großem Aufwand.

 

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