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Pflegegrad beantragen - Wie geht das?

Wie beantrage ich einen Pflegegrad?

Wie so häufig in unserem Gesundheitssystem muss auch hier ein Antrag gestellt werden. Dies ist allerdings sehr unkompliziert und eher unbürokratisch zu erledigen. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Pflegeversicherer auf und teilen ihm mit, dass Ihre gesundheitliche Situation eine Einstufung in einen der Pflegegrade nötig mache. Dies kann selbstverständlich auch durch einen Angehörigen erfolgen, wenn Sie eventuell nicht selbst dazu in der Lage sind.

Das nächste wird sein, dass man ihnen einen Antrag zur Einstufung zukommen lassen wird und das Sie diesen ausfüllen müssen um ihn wieder an die zuständige Abteilung zurückzusenden.
Nun geht alles seinen Weg. Der medizinische Dienst der Krankenkasse wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin bei Ihnen zu Hause zu vereinbaren. Dies ist im Übrigen ein sehr wichtiger Aspekt! Die Einstufung in einen der Pflegegrade muss prinzipiell bei Ihnen zu Hause erfolgen, da Ihr persönliches Wohnumfeld mit in die Beurteilung einbezogen werden muss. Es ist ja ein Unterschied, welche Art von alltäglicher Hilfe Sie auch wegen Ihrer Wohnsituation benötigen.

Sollten Sie bereits ein modernes Badezimmer mit ebenerdiger Dusche haben, ist es für helfende Personen wesentlich einfacher und weniger zeitaufwändig Ihnen "zur Hand" zu gehen. Alle diese Zeitfaktoren fließen in die Beurteilung mit ein, sodass Sie ruhig darauf Wert legen sollten, dass Ihnen auch bei anderen "unangenehmen und eventuell peinlichen" Dingen geholfen werden muss. Jede Art von alltäglicher Hilfe sollte von Ihnen in einer Art Pflegetagebuch dokumentiert sein, um zusätzlich als Anhaltspunkt für die Einstufung dienen zu können.

 

Hier können Sie ein übersichtliches Pflegetagebuch
der Verbraucherzentrale herunterladen

 

Hier können Sie eine Vorlage zur Beantragung des
Pflegezuschusses (in Bezug auf einen Treppenlift) bei Ihrer Krankenkasse herunterladen.

 

Die wohnumfeldverbessernden Maßnahmen

Es spielt eine große Rolle in welchem Zustand sich Ihr Wohnumfeld befindet. Hier eine Bestandsaufnahme zu machen ist durchaus von Bedeutung. Es kann eine große Rolle spielen inwieweit Ihr Badezimmer barrierefrei ist, oder zu welchem Zeitpunkt Sie es an Ihre Bedürfnisse angepasst haben. Ist ein Treppenlift nötig, um völlig gefahrenlos die Stufen zu überwinden, oder sollten zusätzliche Haltegriffe immer gleiche Laufwege begleiten? Wenn Durchgänge zu schmal sind, könnte es nötig sein diese Durchgänge zu verbreitern, um zum Beispiel mit einem Rollator ohne Mühe hindurchfahren zu können. Besprechen Sie all diese Umstände, wenn der Mitarbeiter des medizinischen Dienstes bei Ihnen ist. Er kennt sich aus und kann Ihnen weitere Leistungspartner empfehlen, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

 

Hilfen bei der täglichen Verrichtung von Arbeitsabläufen

Das angesprochene Pflegetagebuch dient dazu Ihren persönlichen Status Quo festzuhalten. Notieren jede Art von Hilfe, die Sie bei der Verrichtung Ihrer alltäglichen Arbeit benötigen. Hierbei geht es tatsächlich um Sekunden, die sich zu Minuten addieren, um in einer Bilanz zu der Zeit zu führen, die die Einstufung in einen der Pflegegrade ergeben. Hierbei spielt natürlich ebenfalls der Zeitaufwand eine Rolle, der sich durch die körperliche Pflege ergibt. Alles zusammen führt also zu einem Gesamtbild was den dementsprechenden Pflegegrad zur Folge hat.

 

Die unterschiedlichen Pflegegrade von 1 bis 5

Der Begriff Pflegestufe hat sich geändert und lautet nun Pflegegrad. Neue Abstufungen wurden vorgenommen, damit man den Menschen, die eine eingeschränkte Alltagskompetenz aufweisen, auch gerecht werden kann. Das heißt, dass Sie einen höheren Pflegegrad zugesprochen bekommen. Die Überführung in das neue System wurde bereits besprochen und es sollte in jedem Fall zu einer formalen Übertragung der ehemaligen Pflegestufen in das neue Pflegegradmodell kommen. Nachfolgend sehen Sie die Pflegegrade, wie sie ab dem Januar 2017 ausgeführt wurden:

  • Pflegestufe 0 wurde zu Pflegegrad 1
  • Pflegestufe 1 wurde zu Pflegegrad 2
  • Pflegestufe 1 + eingeschränkte Alltagskompetenz wurde zu Pflegegrad 3
  • Pflegestufe 2 wurde zu Pflegegrad 3
  • Pflegestufe 2 + eingeschränkte Alltagskompetenz wurde zu pflegegrad 4
  • Pflegestufe 3 wurde zu Pflegegrad 4
  • Pflegestufe 3 + eingeschränkte Alltagskompetenz wurde zu Pflegegrad 5
  • Härtefall wurde zu Pflegegrad 5

 

Insofern Sie für die tägliche Pflege einen Treppenlift benötigen, können Sie hier über uns kostenlos mehrere Fachbetriebe vergleichen:

 


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