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Das GS-Zeichen und die Bedeutung im Alltag

Sinn und Unsinn des GS-Zeichen

Das GS-Zeichen wurde im Jahre 1977 eingeführt. Zunächst war es gedacht für in Serie produzierte Geräte wie z.B. Küchenmaschinen, Werkzeuge, Unterhaltungselektronik etc. Diese Geräte werden wie im Werk produziert an den Endkunden ausgeliefert und im Nachhinein nicht mehr verändert.

Die Zulassung für das GS-Zeichen ist freiwillig! Um es auf dem jeweiligen Gerät anbringen zu dürfen, bedarf es einer Baumusterprüfung des jeweiligen Geräts, um das Produktsicherheitsgesetz einzuhalten.

GS-Zeichen - Was bringt das überhaupt?

Das GS-Zeichen vermittelt dem Benutzer oder weiteren Personen, dass diese bei ordnungsgemäßer Verwendung, vor Schäden bewahrt werden. Findet eine sachgemäße Handhabung statt, bestehen keine Zweifel an der Sicherheit des Produkts, welches durch das aufgebrachte GS-Zeichen verdeutlicht wird.

 

Das GS-Zeichen bei Treppenliften?

Ein Treppenlift ist ein individuell gefertigtes Produkt, dass in Einzelteilen, also im Baukastensystem beim Endkunden angeliefert und dann montiert wird. Kann hier die Anforderung für das GS-Zeichen eingehalten werden und bestehen? Der ursprünglich gedachte Charakter des GS-Zeichens, betreffend in Serie hergestellter Produkte, ist hierbei nicht ganz einfach zu wahren, da die Fahrbahn eines Treppenlifts immer individuell an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden muss. Die bundesweit montierenden Unternehmen können bei einer Montage vorgesehene Bauteile zur Befestigung vor Ort ändern, oder sogar nicht einmal montieren.

 

Konkretes Praxisbeispiel:

Eine Befestigung, die das Verbohren der Anlage vorsieht, wird dann bei der Montage nicht verbohrt, sondern wegen des Wettbewerbdrucks in der Angebotsphase, mit Klebetechnik montiert. Gegen eine Klebetechnik ist soweit nichts einzuwenden. Im Normallfall hält eine Klebebefestigung für einen Treppenlift der gesamten Belastung stand. Die Frage ist nur, ob im Vorfeld diese Befestigungsmethode auch geprüft und zertifiziert wurde.

Es ist also von Interesse, ob die eingesetzte Sonderbefestigung eine Zulassung hat. Ein Ausweg, um eine ordnungsgemäße Montage im Sinne des GS-Zeichens nachzuweisen, ist es im Nachhinein die Anlage, bzw. die Art der Montage der Anlage, unabhängig überprüfen zu lassen. Dies kann zum Beispiel durch Abteilungen des TÜV geschehen. In der Regel gehen die entstehenden Kosten natürlich zu Lasten des Auftraggebers der Überprüfung.

 

  • Bei der Erfüllung des GS-Zeichen gilt es zu beachten:

  • Hat der Hersteller eine Baumusterprüfung für die Sonderbefestigung?
  • Ist die Befestigung GS-zertifiziert?
  • Wird das Gewicht des Nutzers berücksichtigt?
  • Obwohl das GS-Zeichen freiwillig ist vermittelt es dem Endkunden dennoch eine höhere Sicherheit.

 

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