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Gezielte Vorbeugung sorgt für mehr Sicherheit im Alter

Mit dem Alter wächst das Sicherheitsbedürfnis – Vorbeugung beruhigt und schützt

Im Alter verändert sich einiges. Neben der angesammelten Lebenserfahrung, die in zahlreichen Alltagssituationen hilfreich sein kann, drohen auch neue Gefahren. Durch Aufklärung und Vorbeugung können diese Gefahren jedoch reduziert oder sogar verhindert werden.

Regelmäßige Gesundheitsüberprüfungen

Das durchschnittliche Lebensalter zeigt bundesweit bei Frauen wie Männern einen kontinuierlichen Anstieg. Mit zunehmendem Alter sind zwangsläufig höhere körperliche Verschleißerscheinungen und ein schwächeres Immunsystem verbunden. Daher bieten sich Vorsorgeuntersuchungen an, um rechtzeitig erhöhte Gesundheitsgefahren feststellen und bei Bedarf behandeln zu können. Im Kindesalter werden diese Gesundheitschecks allgemein als notwendig akzeptiert und wahrgenommen. Liegen keine Beschwerden bei älteren Menschen vor, bleiben diese Untersuchungsmöglichkeiten oftmals ungenutzt.

Trotz kleiner Unannehmlichkeiten zahlen sich diese Vorsorgemaßnahmen, deren Kosten in der Regel durch die Krankenkassen übernommen werden, jedoch aus. So sollte die Haut als größtes Organ sowie der Gefäß- und Darmbereich bei Frauen wie Männern einer fachärztlichen Überprüfung unterzogen werden. Ebenso bieten sich für Frauen ab dem 50. Lebensjahr regelmäßige Untersuchungen durch eine Mammografie sowie bei Männern Prostatauntersuchungen an.

Nicht nur vor Auslandsreisen sollte an Impfungen gedacht werden. Dabei sollten Grippeschutzimpfungen miteinbezogen werden. Die Gesundheit und Funktionsfähigkeit von Augen, Ohren und Zähnen sollte ebenfalls fachärztlich überprüft werden.

Verhalten im Straßenverkehr

Sollten Sie zu Hause mehr Zeit als früher dafür brauchen, um die Treppe hochzugehen, dauert auch das Überqueren einer Straße länger. Angesichts der heutigen Verkehrsdichte und Motorisierung ist dies gefährlich. Hinzu kommt, dass aufgrund nachlassender Sehfähigkeit die Geschwindigkeit eines herannahenden Fahrzeuges nicht mehr richtig eingeschätzt werden kann.

Gleiches gilt für die Wahrnehmung von Verkehrsgeräuschen durch eine Beeinträchtigung des Hörens. Eine gründliche Überprüfung, ob die Straße überquerbar ist, kann vor Unfällen schützen. Nach Möglichkeit sollten Sie eine sichere, ampelgeregelte Überquerungsstelle aufsuchen. Bei Dunkelheit kann eine rechtzeitige Erkennbarkeit als Fußgänger durch helle Bekleidungsteile optimiert werden.

Manuell bedienbare Lichtquellen, die in Handtaschen oder an Schlüsselanhängern mitgeführt werden, können nützlich sein. Die Teilnahme am Straßenverkehr als Fußgänger oder Fahrzeugführer kann auch durch bestimmte Medikamente beeinträchtigt werden. Daher sollte der Beipackzettel aufmerksam gelesen werden.

Technische Sicherungen zum besseren Wohnungsschutz

Wenn Sie Ihre Wohnung verlassen, sollten Sie das beruhigende Gefühl haben, sie bestmöglich vor Unbefugten geschützt zu haben. Da die bundesdurchschnittliche Zahl der Tageswohnungseinbrüche besorgniserregend hoch ist, kann ein Einbruch zu jeder Zeit passieren. Oftmals werden dazu Gelegenheiten wie offenstehende Fenster genutzt, die den Straftätern fahrlässig geboten werden.

Durch bezahlbare technische Sicherungen an Fenstern und Türen kann insbesondere im gefährdeten Erdgeschossbereich das Einbruchsrisiko deutlich reduziert werden. Um das Entdeckungsrisiko für potenzielle Einbrecher zu erhöhen, ist außerdem eine mit Bewegungsmeldern kombinierte Beleuchtung hilfreich. Wer die Sicherheit noch erhöhen möchte, kann mit geringem Montageaufwand preiswerte funkgesteuerte Alarmsysteme anbringen.

Die Beachtung einiger Tipps kann einen möglichen Tatenschluss verhindern:

  • Schließen Sie auch bei kurzer Abwesenheit alle gekippten Balkontüren und Fenster. Diese Maßnahme schützt ebenso vor überraschenden Regengüssen wie vor Einbrechern
  • Bei gekippten Fenstern in heißen Sommernächten verdecken heruntergelassene Rollläden diese Schwachstelle
  • Durch das Aufstellen von Vasen, Blumentöpfen, und Dekoartikeln auf der Fensterbank ist ein leises Eindringen Unbefugter durch ein Fenster kaum möglich
  • Keinen Ersatzschlüssel unter die Fußmatte legen
  • Einladungen für Einbrecher durch praktische Kletterhilfen auf dem Grundstück sollten unterbleiben
  • Sensibilisierung von Nachbarn insbesondere bei Urlaubsabwesenheit, Abmeldung von Post/Zeitung, um meinen überfüllten Briefkasten zu vermeiden
  • Zeitschaltuhren können an einigen Stellen für nächtliche Innenbeleuchtung sorgen
  • Im Urlaub keine Wohnortadresse an zufällige Bekanntschaften weitergeben

Vorsicht vor unlauteren Geschäftemachern an der Haustür

Beschäftigte im Außendienst von Ämtern und anderen Institutionen kündigen sich im Ausnahmefall eines Haustürbesuchs in der Regel vorher an und können sich ausweisen. Sollten unangemeldet an der Haustür angebliche Vertreter der Stadtwerke oder der Telekom erscheinen, ist Vorsicht geboten. Das Verlangen nach einem Ausweis und eine telefonische Rückfrage bei der entsendenden Stelle sorgen für Sicherheit.

Ein Türspion in Verbindung mit meiner Sprechanlage kann vor unangenehmen Überraschungen schützen. Es kann ebenso vorkommen, dass an der Haustür nach einem Glas Wasser oder einem Kugelschreiber verlangt wird. Lassen Sie in dieser Situation keinesfalls jemanden in Ihr Haus. Notfalls können Sie, wenn Sie helfen möchten, das Geforderte herausreichen, nachdem Sie zuvor wieder die Tür verschlossen haben. Da es sich wahrscheinlich um mein klassisches Ablenkungsmanöver handelt, ist es nicht vorwerfbar, wenn Sie die Tür direkt wieder schließen oder erst gar nicht öffnen.

Ein Wunsch nach irgendwelchen geforderten Hilfs- und Sofortmaßnahmen kann bei verschlossener Tür an die Polizei weitergeleitet werden. Gelegentlich versuchen Spendensammler für bekannte Hilfsorganisationen ohne deren Kenntnis ihr Glück an der Haustür. Die Frage nach einem Berechtigungsausweis und die Ankündigung einer telefonischen Überprüfung beendeten meistens abrupt das Türgespräch.

Trickbetrüger nutzen auch das Internet

Über das Internet werden häufig Rentner, die einen Nebenjob zur Verbesserung ihres Einkommens suchen, betrogen. Unseriöse Angebote fallen im Regelfall dadurch auf, dass sie mit finanziellen Vorleistungen verbunden sind. Eine besondere Variante ist dabei der Ankauf von völlig überteuerten Arbeitsmaterialien als Voraussetzung für die Durchführung der Nebentätigkeit. Außerdem sind die in Aussicht gestellten Verdienstmöglichkeiten oftmals unrealistisch hoch.

Lassen Sie sich auf solche Angebote zur Sicherheit erst gar nicht ein. Dies gilt ebenso für unseriöse Kreditvermittler, die an der Notlage anderer Menschen verdienen möchten. Vor der Vermittlung eines Kreditwunsches werden erst einmal Bearbeitungsgebühren oder beim Hausbesuch überhöhte Fahrtkosten abgerechnet. Bei einer ganz besonderen Masche wird am Telefon eine notwendige polizeiliche Ermittlung angegeben, um an Geld zu kommen. Als falscher Polizist wird darum gebeten nachzuschauen, ob Einbrecher wie in der Nachbarschaft etwas gestohlen hätten.

Bietet sich die Gelegenheit, wird im Rahmen der Wertsachenüberprüfung etwas entwendet. Ausweiskontrolle und Rückruf bei der richtigen Polizei schützen vor Missbrauch und Trickdiebstahl. Bei Zweifeln sollte die Haustür erst gar nicht geöffnet werden.

 


 

 

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