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Entstehung von Osteoporose als Folge von Mangelernährung

Osteoporose kann in Folge von Mangelernährung auftreten

Es gibt zwei Arten von Osteoporose. Die primäre und die sekundäre Osteoporose. Für die Entstehung einer primären Osteoporose können sowohl eine genetische Veranlagung, als auch ein Hormonmangel, aber auch Muskelschwund, Fehl- oder Mangelernährung einer der ausschlaggebenden Faktoren, für die Erkrankung sein.

In seltenen Fällen liegen organische Ursachen der Osteoporose zu Grunde. In diesen Fällen spricht man von einer sekundären Osteoporose.

Das Knochengewebe regeneriert sich ständig. Innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren, werden ca. 50 des menschlichen Knochengewebes erneuert. Hierfür ist die Zusammenarbeit von Muskel- und Knochenmasse von großer Bedeutung. Die Zugkraft der Muskulatur beeinflusst den Erhalt und den Aufbau der Knochenmasse.

Der Knochenaufbau überwiegt im Kindes- und Jugendalter. Mit ca. 30 Jahren ist dann die maximale Knochendichte erreicht. Danach überwiegt der Abbau und das Frakturrisiko steigt.

Risikogruppen

Zur Risikogruppe gehören vor allem ältere, abgemagerte Menschen und Menschen, die unter Essstörungen leiden. Aber Faktoren, wie Krankheiten, ein unvernünftiger Lebenswandel, oder auch einige Medikamente haben eine ungünstige Auswirkung auf das Risiko zu erkranken.

Ebenso verstärkt Untergewicht das Risiko für Osteoporose. Schuld daran ist die unzureichende Eiweiß- und Energieaufnahme. Diese führt zu Muskel- und Knochenabbau. Die Bedeutung der Kalziumzufuhr, ist hierbei eher zweitrangig. Außerdem sind Frauen etwa doppelt so oft betroffen, wie Männer, was mit dem Mangel an Östrogenen, während der Wechseljahre, sowie „feineren Knochen“ zu begründen ist.

Symptome

Häufige Symptome für eine Osteoporoseerkrankung sind Knochendeformierungen und -brüche, Rückenschmerzen sowohl akute, als auch chronische. Oftmals erfolgt eine Größenabnahme und die Bildung eines Rundrückens, der sogenannte Witwenbuckel.

Zu Beginn bildet sich die Knochensubstanz allmählig zurück, ohne dass Frakturen daraus resultieren. Meist ist diese Zeit frei von Symptomen und Beschwerden. Eine frühe Diagnose ist deshalb sehr schwierig.

Osteoporose durch Mangelernährung im Kindesalter

In Europa sind Folgen von Mangelernährung kaum ein Thema. Dennoch gibt es auch in Europa Sekundärfolgen durch chronische Unterversorgung, mit bestimmten Nährstoffen. So kann ein Mangel an Nährstoffen in der Kindheit, das Risiko einer späteren Osteoporoseerkrankung deutlich erhöhen.

Aber auch bei einem, in der Kindheit, entstandenem Mangel, lässt sich im Erwachsenenalter noch viel für die Gesundheit der Knochen tun. So wirkt sich beispielsweise ein regelmäßiges, gesundheitsorientiertes Krafttraining positiv aus. Die so gestärkten Muskelpartien stützen das Knochengerüst und entlasten es.

Die Aufnahme von einigen Nährstoffen, wie z.B. Kalzium wird durch Mangelernährung verhindert. Für den Knochenaufbau benötigt der Körper jedoch dringend Kalzium und Vitamin D. Vitamin D wird durch Sonneneinstrahlung vom Körper produziert. Täglich etwa 15 min Sonnenlicht auf Gesicht und Hände sind ausreichen, um den Körper ausreichend mit dem Vitamin zu versorgen, dennoch leidet etwa ein Fünftel der Bevölkerung an Vitamin D-Mangel.

Die in Softdrinks enthalten Phosphate beispielsweise, führen dazu, dass Kalzium und Magnesium, aus den Knochen, freigesetzt werden. Außerdem verhindert der Zucker bereits im Darm die Kalziumaufnahme. Einen ebenso schlechten Effekt haben sogenannte Transfette, aus Fertiggerichten, Pizzen und Pommes. Diese verhindern die Aufnahme von wichtigen Omega-3-Fettsäuren, welche z.B. in Fisch, oder Gemüse vorkommen.

Prävention

Eine vollwertige und gesunde Ernährung, und viel Bewegung n der freien Natur, sind wichtige Präventionsmaßnahmen, um einer Osteoporose vorzubeugen. Das Ziel hierbei ist es, eine maximaleal Knochendichte bereits in der Kindheit und Jugend zu erreichen und die Rate des Knochenabbaus im Alter zu senken.

Außerdem sollte auf eine ausreichende Kalziumversorgung geachtet werden.

 

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