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Die Pflegestufen der Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung - Bald 5 statt wie bisher 3 Pflegestufen?

Vieles kann sich ändern und muss sich ändern. So auch die bestehende Pflegeversicherung, die ihren 20. Geburtstag feiert.
Auf Grund einer Reform der Bundesregierung soll es zukünftig zwei weitere Pflegestufen geben, die vor allem psychische und geistige Beeinträchtigungen besser berücksichtigen sollen. Das Augenmerk ausschließlich auf körperliche Einschränkungen zu legen sei zu wenig.

Hinweis: Seit 01.01.2017 wurden die bestehenden Pflegestufen durch neu geregelte Pfleggrade ersetzt. Alle hierzu bestehenden Änderungen können Sie folgendem Link entnehmen:
https://www.treppenlift-zentrum.de/ratgeber/neuigkeiten/reform-pflegeversicherung-2017-pflegegrad-einstufung

 

Der demographische Wandel weist eindeutig aus, dass die Zukunft davon geprägt sein wird, dass immer mehr ältere Menschen auf diesem Planeten leben werden. Somit wird auch die Pflegbedürftigkeit stark steigen und vor Allem aber auch mehr Handlungsbedarf hinsichtlich einer Vielzahl von Demenzerkrankungen entstehen.

Das Krankheitsbild der Demenz zeichnet sich dadurch aus, dass zwar körperliche Einschränkungen nicht unbedingt im Vordergrund stehen, aber eine selbstständige Lebensführung auf Grund der Erkrankung völlig ausgeschlossen ist. Bei den alltäglichen Aufgaben bedarf es Hilfe, da die einfachsten Handgriffe vergessen werden und nicht mehr Bestandteil einer täglichen Routine sind.

 

Diesem Sachverhalt wird bei den Pflegestufen nun offensichtlich und endlich Rechnung getragen:

Die Kosten, die durch diese Reform auf uns Bürger zukommen sind natürlich erheblich und wollen finanziert sein. Hierzu gibt es Pläne die Beiträge zur Pflegeversicherung / Krankenkasse in zwei Schritten zu erhöhen. Der erste Schritt soll im Januar 2015 in Kraft treten. Vermutlich wird der Beitrag dann um ca. 0,5 % auf 2,55% des Bruttolohns steigen. Dabei gibt es zusätzliche Überlegungen bestimmte Personenkreise mit anderen bzw. höheren Beiträgen zu belasten. So sollen Kinderlose zum Beispiel anders in die Pflicht genommen werden, als diejenigen, die die Beitragszahler von morgen groß ziehen. Hier wird es sicherlich noch einige Gesprächsrunden und Auseinandersetzungen geben und im politischen Umfeld für Gesprächsstoff sorgen.

In jedem Fall ist dafür Sorge getragen, dass die Situation der Patienten und der Betreuenden aus dem familiären Kreis überdacht wurden, und offensichtlich neue Ergebnisse erzielt wurden. Die Betreuung zu Hause kann also für Betroffene vor Allem wegen der finanziellen Belastungen besser organisiert werden und langfristiger sichergestellt sein. Durch die Einstufung in eine der Pflegestufen ist es darüber hinaus möglich wohnumfeldverbessernde Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Durch einen möglichen Zuschuss von 4.000,00 Euro kann zum Beispiel das Badezimmer behindertengerecht umgebaut werden, oder die Treppe durch einen Treppenlift nicht mehr zur Unfallstelle Nummer 1.

 


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