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Soziale Angebote bieten vielfältige Chancen zur Freizeitgestaltung

Soziale Kontakte dürfen im Alter nicht vernachlässigt werden

Mobilitätseinschränkungen erschweren zwar soziale Kontakte, aber machen sie nicht unmöglich. Zunehmende Barrierefreiheit ebnet dazu den Weg. Anstatt resigniert den Rückzug in die Isolation zu planen, ist flexibler Offensivgeist gefragt. Soziale Kontakte sind für das Älterwerden ähnlich wertvoll wie gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung. Gemäß dem Ergebnis einer Forschungsstudie,

bei der 2000 Menschen mit einem Mindestalter von 14 Jahren befragt wurden, gilt ein Mensch erst ab 71,6 Jahren als alt. Das persönliche Gefühl für das eigene Alter hat sich im Rahmen des demografischen Wandels verändert. Menschen mit 100 Lebensjahren sind keine exklusiven Ausnahmen mehr. Bundesweit sind fast 17.000 Menschen 100 Jahre oder älter. Es ist davon auszugehen, dass es in 40 Jahren bereits 60.000 Menschen sind. In Japan ist dieses Verhältnis bereits Realität. Von den dort wohnenden 127 Millionen Menschen sind bereits über 65.000 mindestens 100 Jahre alt. Zu den Gebieten mit der weltweit höchsten Lebenserwartung zählt insbesondere Okinawa, obwohl es sich hierbei um eine besonders arme Region handelt. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass möglicherweise neben genetischen Faktoren folgende Umstände eine Rolle spielen könnten:

 

  • Gesunde Ernährung mit besonders viel Gemüse, Obst und frischen Fisch sowie Sojabohnen und fettarmes Fleisch
  • Frische, saubere Atemluft
  • Extrem wenig Rauche
  • Moderater Alkoholkonsum
  • Hohe soziale Eingebundenheit

 

Sowohl in Deutschland als auch in Japan liegt der Frauenanteil der Hochbetagten bei über 80 Prozent. Als Gründe dafür werden biologische, aber insbesondere verhaltensmäßige Unterschiede aufgeführt. Die erhöhten gesundheitlichen Belastungsfaktoren für Männer liegen in gefährlichen, sehr anstrengenden Berufsausübungen, übermäßigem Alkohol- und Nikotingenuss sowie einem insgesamt riskanteren Lebensstil.

Das Teilnahmeinteresse am sozialen Leben kann sehr unterschiedlich sein

In der italienischen Kleinstadt Acciaroli leben unter den mehreren tausend Einwohner 300 Hundertjährige. Fachleute glauben nicht an einen Zufall. Sie führen die erstaunlich hohe Anzahl an betagten Menschen auf folgende Rahmenbedingungen zurück:

 

  • Ganzjährig angenehm warmes Klima
  • Kaum Umweltbelastungen
  • Die Ernährung besteht hauptsächlich aus Obst, Gemüse, Meeresfrüchten und Getreide
  • Viel Bewegung
  • Großer sozialer Zusammenhalt

 

Für Fragen des Alltags, benötigte Hilfe und das Gefühl von Sicherheit kann das Leben in einer funktionierenden Gemeinschaft sehr wichtig sein. Das tägliche Palaver im italienischen Ort hat sicherlich seine Vorzüge. Ein Austausch in einer Gemeinschaft versorgt den Einzelnen mit Informationen, ermöglicht einen Transport von Gefühlen wie Angst, Neugier, Trauer oder Wut. Der Mensch ist eben ein Gemeinschaftswesen. Das wird schnell deutlich, wenn der übliche soziale Rahmen einmal fehlt. Viele Spiele oder sportliche Wettbewerbe können nur durch eine größere Anzahl von Teilnehmern durchgeführt werden. In der Regel ergänzen Zuschauer diese Aktionen. Das gewohnte Gefühl einer sozialen Einbindung und die Inanspruchnahme von entsprechenden Angeboten in der Öffentlichkeit sollten daher kontinuierlich im Rahmen der Möglichkeiten wahrgenommen werden. Sehen und gesehen werden, ein kritischer Meinungsaustausch: Allein ist dies nicht möglich. Daher sollten ganz nach persönlichen Vorlieben die Chancen des sozialen Umfelds genutzt werden. Das Interesse zur Verwirklichung kann individuell verschieden sein. Vom gemeinsamen Angel-Hobby über ehrenamtliche Tätigkeiten bis zum regelmäßigen Treffen auf einer Parkbank oder gemeinsamen Spaziergängen ist alles denkbar und hilfreich. Einladende Cafés für einen gemütlichen Nachmittag gibt es überall. Ob Schwimmen, Gymnastik oder Musik: Angebote von Vereinen und Kommunen sollten neugierig erfragt werden. Eine Alltagsstruktur gegen Langeweile und Einsamkeit ist jedenfalls erwiesenermaßen gesund. Gemeinsame Reisen zählen dazu.

 


 

 

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