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Mehr Mobilitität in den eigenen 4 Wänden durch Hilfsmittel

Bleiben Sie im Alter mobil und unabhängig durch Hilfsmittel

Wenn wegen des zunehmenden Lebensalters oder aufgrund einer körperlichen Behinderung die Mobilität nachlässt, kommen viele Menschen ohne Hilfe nicht mehr aus. Damit die Selbständigkeit im Alter oder bei jüngeren Menschen mit Behinderung möglichst lange erhalten bleibt, ist der Einsatz von Hilfsmitteln sinnvoll.

Wie bekommt man ein Hilfsmittel?

Ein großer Teil an Hilfsmitteln ist im Leistungskatalog der Krankenversicherungen enthalten. So können beispielsweise Gehhilfen wie Stöcke, Rollatoren und Rollstühle vom Arzt auf Rezept verordnet werden. Aber auch andere Hilfsmittel wie Toilettensitzerhöhungen, Badewannenlifte usw. werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt oder anteilig bezuschusst. Das Rezept für ein Hilfsmittel kann dann bei der Krankenkasse eingereicht werden. In vielen Fällen hat die Krankenkasse einen eigenen Hilfsmittel-Pool, aus welchem der Patient dann versorgt werden kann. Gegen einen höheren Eigenanteil oder Aufpreis können Patienten meist auch ein höherwertiges Hilfsmittel-Modell erhalten. Wer Hilfsmittel privat kaufen möchte, findet in Sanitätshäusern vor Ort oder auch im Internet viele passende Angebote.

Mobil daheim

Ein Schlaganfall im Alter, ein schwerer Unfall oder eine schwerwiegende chronische Erkrankung können sehr belastend sein und Menschen in ihrer Beweglichkeit im Alltag sehr einschränken. Mit den richtigen Hilfsmitteln und dem passenden Einsatz kann jedoch der Umzug in eine Pflegeeinrichtung oder in ein Heim hinausgezögert oder sogar ganz verhindert werden. So gelingt beispielsweise mit einem Dusch- oder Badesitz die tägliche Körperpflege viel einfacher, wenn längeres Stehen nicht mehr möglich ist und mit einem Treppenlift können auch innerhalb des Hauses störende Stufen bei fehlender Mobilität spielend überwunden werden. Für Menschen, die Pflege benötigen, gibt es außerdem viele Dinge, welche die Pflege daheim erleichtern können. So zum Beispiel Pflegebetten, mobile Haarwaschbecken für die Haarpflege im Bett, Lagerungshilfen, Ernährungspumpen, Pflegeoveralls, Inkontinenzhilfen, Toilettenstühle usw. Auch in diesem Bereich werden viele dieser Dinge von den Krankenkassen finanziert oder bezuschusst. Wer einen Pflegegrad (ehemals Pflegestufe) zuerkannt bekommen hat, hat auch Anspruch auf die Betreuung durch einen professionellen Pflegedienst. Auch diese Art der Pflege hilft dabei, den Gang in eine stationäre Pflegeeinrichtung zu verhindern.

Und auch bei einer vorhandenen Sehbehinderung gibt es heute viele verschiedene Hilfen für Senioren und Menschen mit Behinderung. Sprechende Armbanduhren, Wecker mit Sprachausgabe, sprechende Thermometer und Blutdruckgeräte und viele andere Dinge mehr erleichtern Blinden und Menschen mit sehr stark eingeschränktem Sehvermögen den Alltag. Und wer trotz fortgeschrittenen Alters noch lernen möchte mit dem Blindenstock zu gehen, kann auf Rezept ein Blindenstocktraining verordnet bekommen und so die Orientierung als Sehbehinderter erlernen.

Kurse für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige, die den richtigen Umgang mit Pflegehilfsmitteln erlernen möchten, können einen Kurs besuchen. Fortbildungen dieser Art bieten unter anderem viele regionale Volkshochschulen aber auch soziale Organisationen wie Diakonie, Caritas, AWO, Rotes Kreuz usw. an. Hier lernen die Teilnehmer den richtigen Einsatz von Hilfsmitteln und diverse nützliche Handgriffe beim Pflegen, Lagern und Versorgen eines Patienten daheim. So fällt die Betreuung daheim leichter.

 

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